Fernunterricht am ASG

Auch in diesem Schuljahr ist Corona bedingt nicht vollkommen auszuschließen, dass Klassen oder Klassenstufen zeitweise in Form des Fernunterrichts unterrichtet werden müssen. Auf der Basis der Erfahrungen und Rückmeldungen zum "Lernen zuhause" im letzten Schuljahr haben wir einige grundlegende Regularien für den digitalen Fernunterricht am Albert-Schweitzer-Gymnasium zusammengefasst.

 

Grundsätzliches

  • Alle Beteiligten halten sich an die geltenden Datenschutzregelungen.
  • Alle Beteiligten gehen – auch in Krisensituationen – höflich und respektvoll miteinander um.

 

Rahmenbedingungen

  • Es gilt die allgemeine Schulpflicht, d.h. alle Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, die an sie gestellten Aufgaben und Anforderungen zu erfüllen.
  • Im Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Lernen von zuhause finden die Vorgaben der Stundentafel Berücksichtigung., d.h. alle Fächer werden unterrichtet.
  • Pädagogische Angebote für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf sind hierbei im Präsenzunterricht unbedingt vorzuhalten.
  • Die Präsenz-Fehlzeiten vulnerabler Schüler und Schülerinnen werden zwar im Klassenbuch als entschuldigt erfasst. Sie erscheinen aber nicht auf den Zeugnissen als Fehlzeiten, da in diesen Zeiträumen die Beschulung online erfolgt.
  • Die Kommunikation und die Weitergabe von Arbeitsaufträgen erfolgt über die OSS.

Leistungsbewertung:

  • Auch für den Fall der Wiederaufnahme eines Wechsels zwischen Präsenzunterricht und Lernen von zuhause oder im Falle einer vorübergehenden Quarantänemaßnahme finden der Erlass zur Leistungsbewertung in den Schulen des Saarlandes sowie die Vorgaben der GOS-VO in den jeweils geltenden Fassungen grundsätzlich Anwendung.
  • Diese Vorgaben gelten auch für die als vulnerabel attestierten Schülerinnen und Schüler, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können.
  • Die im Erlass zur Leistungsbewertung bzw. der GOS-VO vorgegebene Anzahl an Großen und Kleinen Leistungsnachweisen bzw. Kursarbeiten sollte nach Möglichkeit vollständig erbracht werden.
  • Alle schriftlichen Leistungsnachweise sollen in der Schule angeleitet, vorbereitet und nach einer entsprechenden häuslichen Weiterarbeit, Vertiefung und Übung im Präsenzunterricht an der Schule erbracht werden.
  • Zudem ist ein regelmäßiges, konstruktives und wertschätzendes Feedback zwischen Lehrkräften und Schülerinnen und Schüler, das besonders den Lernprozess und die Lernentwicklung in den Blick nimmt, in sämtlichen Szenarien der Beschulung von zentraler Bedeutung.

 

Aufgaben und Anforderungen an Schülerinnen und Schüler

  • Schülerinnen und Schüler überprüfen ihre Einschreibung in ihren Klassen und Kursen und geben bei Schwierigkeiten Rückmeldung an ihre jeweiligen FachLehrerinnen und Lehrer
  • geben jeder Fachlehrerin und jedem Fachlehrer z.B. über Email/ OSS regelmäßig Rückmeldung über ihre Arbeitsorganisation und ihre Selbsteinschätzung zum Lernfortschritt
  • nehmen verpflichtend und aktiv an den Videokonferenzen teil
  • unterlassen bei allen Formen des digitalen Austauschs jegliche Mitschnitte von Lehrer*innen oder Mit-Schülerinnen und Schüler
  • bearbeiten die wöchentlichen Arbeitsaufträge
  • lassen den Lehrerinnen und Lehrern die bearbeiteten Arbeitsaufträge über die OSS termingerecht zukommen
  • melden ihren Lehrerinnen und Lehrern, wenn sie Schwierigkeiten im Umgang mit der Technik/OSS haben
  • versuchen sich bei technischen Problemen von MitSchülerinnen und Schüler oder Lehrer*innen Hilfe zu holen, wenden sich ggf. an die Schulleitung, wenn dies keinen Erfolg bringt

 

Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer

  • Lehrerinnen und Lehrer legen ihre Kurse selber an: einheitliche Kursbezeichnung: Klasse – Fach – Kürzel
  • versorgen sie Schüler (mehrmals) wöchentlich mit Arbeitsaufträgen
  • sind in festen Sprechzeiten erreichbar und teilen diese den Schülerinnen und Schüler und Eltern mit
  • nutzen ihre Sprechzeiten auch, um gezielt Hilfestellung bei methodischen Rückfragen zu geben
  • geben den Schülerinnen und Schüler regelmäßig und angemessen Feedback
  • kontaktieren die fehlenden Schülerinnen und Schüler, wenn das Fehlen den Zeitraum von fünf Unterrichtstagen überschreitet, persönlich durch Anruf oder Videokonferenz
  • stellen die Arbeitsaufträge in einer Form und in einem Format, dass diese möglichst ohne Drucker und auch am Handy gut zu lesen und auch handschriftlich zu bearbeiten und per Foto einzureichen sind
  • helfen ihren Schülern bei technischen Problemen im Umgang mit OSS, soweit es ihnen möglich ist
  • schulen sich im Umgang mit der OSS und bilden sich fort, fordern sich bei Bedarf Hilfe bei Kollegen oder der Schulleitung ein
  • halten sich an die vereinbarten Zeiten für die Aufgabenstellungen: montags bis 10 Uhr müssen alle Arbeitsaufträge für die Woche auf der OSS stehen, Abgabe der Kinder dann bis Freitag 13 Uhr und zeitnahe Rückmeldung

 

Anforderungen an Eltern

  • beachten die kommunizierten "Sprechzeiten/ Präsenzzeiten" der Lehrerinnen und Lehrer
  • kennen die Dienst-Emails der Fachlehrerinnen und Fachlehrer
  • nehmen zur Kenntnis, dass ihre Kinder zur Bearbeitung und Abgabe der über OSS gestellten Arbeitsaufträge grundsätzlich verpflichtet sind und dass die Bearbeitung in die Note einfließt
  • unterstützen ggf. ihre Kinder je nach Alter im Umgang mit der OSS, wenn es ihnen möglich ist
  • helfen ihren Kindern bei technischen Schwierigkeiten, wenn es ihnen möglich ist
  • melden umgehend der Klassenleitung/der Schulleitung, wenn die technische Ausstattung die Arbeit ihrer Kinder mit der OSS nicht möglich macht
  • entschuldigen ihre Kinder im Krankheitsfall (Krankmeldung und formlose Entschuldigung per Mail an die Klassenlehrerinnen und -lehrer)